Rezept Apfelkompott

Wenn ich Apfelkompott einkoche, dann geht es weg, wie warme Semmeln ;-) Wir verwenden es in der Früh fürs Porridge und naschen es gerne zwischendurch.

 

Apfelkompott koche ich einmal im Jahr ein und verwende dafür Klaräpfel. Sie sind eine der ältesten Tafelobstsorten und mittlerweile sehr selten. Im Handel wirst du sie nicht finden – da sie sich nur 2 – 3 Wochen lagern lassen und kleine Druckstellen sofort braun werden, sind sie für den Handel uninteressant. Wir haben einen Klarapfelbaum im Garten, und ich schätze sie sehr aufgrund ihrer Säure, die ich in Apfelmarmelade sehr gerne mag.

 

Welche Wirkung Äpfel aus Sicht der TCM auf deinen Körper haben, und bei welchen Symptomen sie dich unterstützen können, habe ich in folgendem Blogartikel beschrieben: Äpfel aus Sicht der TCM

 

Vorbereitung

Ich verwende für meine eingekochten Köstlichkeiten ganz normale Schraubgläser, die ich das ganze Jahr über sammle. Früher habe ich sie vorm Einkochen ausgekocht, doch das Destillieren im Backrohr finde ich seit neuestem viel entspannter:

  • Heize den Backofen auf 140 Grad auf und stelle die Gläser (ohne Deckel!!) auf ein Blech
  • Nach 10 Minuten sind deine Gläser frei von Bakterien, die dein Einmachgut schimmeln lassen könnten, und du kannst sie befüllen
  • Die Deckel koche ich weiterhin in heißem Wasser ein paar Minuten lang aus und lege sie dann auf ein sauberes Küchentuch
  • Ich habe schon öfters gelesen, dass die Gläser heiß sein müssen, wenn sie mit Marmelade befüllt werden. Das kann ich nicht bestätigen, denn ich fülle die heiße Marmelade immer in bereits ausgekühlte Gläser, und sie hält sich trotzdem wunderbar lange – länger als 1,5 Jahre hat sich bisher keine Marmelade bei uns gehalten, weil vorher aufgegessen ;-)

 

Aber nun lass uns loslegen und zahlreiche Gläser mit Apfelkompott füllen!

 

Zutaten:

3 kg Äpfel (ev. geschält, entkernt)

1/2 kg Gelierzucker (2:1)

24 EL Zitronensaft, wenn du sehr süße Äpfel verwendest

Gewürze nach Belieben: Zimt, Nelke, Sternanis, Vanille – ich koche mein Kompott immer ohne Gewürze ein und würze es dann nach Gusto und nach Jahreszeit

 

Zubereitung:

  • Die Äpfel waschen, ev. schälen und entkernen – ich koche mein Apfelkompott meist mit ungeschälten Äpfeln ein und es schmeckt lecker
  • Tipp: wenn du mehr Äpfel gleichzeitig verarbeitest, dann stelle dir eine Schüssel mit Wasser bereit, in dem du Zitronensaft (ca. 8 EL) einrührst und darin die Apfelstücke „zwischenlagerst“, damit sie nicht braun werden
  • Die Apfelstücke (und ev. nach Belieben Gewürze) in einem großen Topf geben, mit 3 L Wasser bedecken
  • Den Gelierzucker einrühren und das Kompott zum Kochen bringen
  • Gute 15 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich geworden sind
  • Das heiße Apfelkompott nun vorsichtig in die destillierten Gläser füllen, Gläserränder sauberwischen und rasch verschrauben
  • Nach ein paar Minuten hörst du die Gläser „klicken“, dann weißt du, dass sich Vakuum gebildet hat, und dein Kompott gut haltbar bleibt

 

Gutes Gelingen und viel Freude beim Einkochen!

 

Dieser Artikel ist hier leider zu Ende. Möchtest du noch mehr über die TCM Ernährung erfahren und sehen, wie einfach und unkompliziert du sie in deinen Alltag integrieren kannst? Dann schließe dich mehr als 1.500 TCM-DurchstarterInnen an und hole dir den 3 Wochen online TCM Durchstarter Kurs! Ich freue mich auf dich!

Deine Anna

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Anna Reschreiter - Dipl. TCM Ernährungsberaterin

Anna ist Bloggerin und Ernährungsberaterin nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Auf ihrer Online Plattform www.annatsu.at ist es ihr eine Herzensangelegenheit zu vermitteln, dass die TCM Ernährung einfach, alltagstauglich und für jeden anwendbar ist. Ihren Blog lesen mittlerweile monatlich mehr als 15.000 Personen. Ihr Wissen vermittelt Anna in themenspezifischen eBooks , in Vorträgen, aber auch in ihrem 3 Wochen Online Kurs „TCM Ernährung geht ganz einfach!“, der bereits mehr als 1.600 TeilnehmerInnen zählt. In diesem Kurs führt sie in 21 Modulen Schritt für Schritt an die TCM Ernährung heran.

Annas Leidenschaft gehört ihrer Arbeit, dem Kochen, Essen, Genießen, körperlicher und geistiger Bewegung.

Ihr Herz gehört ihrem kleine Sohn und ihrem Mann, mit denen sie am Stadtrand von Wien wohnt und das Leben genießt.

 

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There are 2 comments on this post

  1. Leonie
    41 Minuten ago

    Danke für die interessanten Beiträge auf dem Blog, vorallem dass Sie Rücksicht auf den oft stressigen Alltag nehmen finde ich toll! Was mich an diesem Beitrag aber sehr stört ist, dass sie Zitronensäure bzw richtig Citronensäure empfehlen. Dass Zitronensäure nichts mit Zitronen zu tun hat und ins wirklich seeehr vielen Produkten als billiger Säureregulator verwendet wird, ist Ihnen hoffentlich bekannt. (vorallem in Fertigprodukten, von denen Sie ja abraten, ist das einer dieser schädlichen Zusatzstoffe, die ganz und gar nicht gut für uns sind). Die alternative mit den EL Zitronensaft sind natürlich super, aber vielleicht finden Sie Zeit sich mal über das Thema zu informieren und löschen die Citronensäure vielleicht sogar aus dem Rezept. Damit nicht in etwas vermeintlich gesundem, doch wieder was schädliches steckt.

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    1. Anna Reschreiter
      Anna Reschreiter Author
      1 Stunde ago

      Liebe Leonie, ich danke Ihnen für Ihr Feedback. Ich habe es mir zu Herzen genommen und es rausgelöscht. Alles Liebe, Anna :-)

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