PODCAST | Unterwegs mit einem Kleinkind – die besten Snacks nach den 5 Elementen der TCM

Snacks für Kleinkinder sind derzeit bei uns ein tägliches Thema, denn mit unserem kleinen Sohn sind wir sehr gerne unterwegs. Entweder geht es in den Wald, auf einen Spielplatz, ins Bad, zu Freunden oder anderen aufregenden Abenteuern. Immer ist Proviant dabei, denn es gibt nichts Unangenehmeres als ein quengelndes Kind, das Hunger hat, oder eine grantige Mutter, die Hunger hat. 😉

Dieser Blogartikel ist bereits im Mai 2018 erschienen, wurde neu bearbeitet und nun für dich auch als Podcast eingesprochen.

 

Was mir persönlich bei Snacks für mein Kleinkind wichtig ist:

  • schnelle und unkomplizierte Vorbereitung
  • sie sollen gut verdaulich sein und im Sinne der TCM Ernährung (TCM = Traditionelle Chinesische Medizin) die Mitte stärken
  • handlich zum Mitnehmen und Essen
  • einfach zum Aufwärmen unterwegs
  • möglichst saisonal und regional
  • Augenmerk auf Bio und Ethik

 

So bereite ich Snacks schnell und unkompliziert vor

Ich bin ein Fan von Vorbereiten und Vorkochen. Gleich vorweg: Nein, ich bin nicht durchorganisiert und super strukturiert! Das ist die letzten Monate so gewachsen und hat sich mit Kind einfach am besten bewährt. Wenn ich nun weiß, dass wir am Nachmittag aufbrechen, dann ist bereits am Vorabend etwas vorbereitet worden oder zumindest in Vorbereitung während wir z.B. frühstücken. Mit einem Kleinkind ist der Alltag oft schwer planbar und mich stresst es viel mehr, kurzfristig etwas zaubern zu müssen, als etwas am Vorabend vorzubereiten.

Ich bin ein Fan von Dampfgarer und Backrohr. Da habe ich irgendwie immer das Gefühl, “dass es sich von alleine kocht”. Kuchen, Muffins mit Gemüse oder Polentaschnitten aus dem Rohr backen vor sich hin, während wir am Spielen sind. Gemüse für einen Brei oder für Fingerfood garen vor sich hin, während wir am Schmusen und Kuscheln sind.

Diesen Dampfgarer*, speziell für die Vorbereitung von Beikost, kann ich dir wärmstens ans Herz legen, er hat sich für uns mitlerweile mehr als ausgezahlt. Darin wird gegart und gemixt in einem Gerät, was zeit- und geschirrsparend ist. Und mit Kindern kommt echt ein Haufen an Geschirr zusammen!

 

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Außerdem bin ich ein Fan von Restlessen. Nicht nur, dass ich Verschwendung und das Wegwerfen von LEBENSmitteln hasse, so gehört für mich die Restlverwertung zur schnellen Küche schlichtweg dazu. Seien es die Reste vom Porridge am Morgen oder der Rest vom Gemüsebrei oder die Reste vom Getreide, Fleisch und Gemüse vom Mittagessen: All das lässt sich wunderbar in Pancakes, Kuchen, Muffins oder in einen “Misch-Masch-Brei” verarbeiten.

 

Leicht verdauliche Beikost und Snacks für Kleinkinder

Das Wichtigste vorab: Mit gekochten, warmen Speisen stärke ich die Mitte, Verdauung, Resorption, aber auch die Immunkraft meines Kindes fundamental. In der Traditionellen Chinesischen Medizin dreht sich alles um eine warme Mitte, das Aufrechterhalten und Stärken des Verdauungs-Feuers und somit auch um das Vermeiden/Reduzieren von kalten, ungekochten, rohen oder denaturalisierten Nahrungsmitteln. Somit gehört für uns ein warmes Frühstück, ein gekochtes Mittag- und Abendessen zu unserer Tagesroutine… Und nein, ich stehe nicht den ganzen Tag in der Küche 😉

 

Die Handlichkeit von Snacks zum Mitnehmen für Kleinkinder

Ich habe unseren Sohn von Anfang an dazu angeregt selbst zu essen. Er schaufelte sich das Essen mit seinen Händchen in den Mund, schmatzte genüsslich, griff, entdeckte mit all seinen Sinnen. Und ja, den einen oder anderen Löffelinhalt konnte er bereits selbst in seinen Mund bugsieren, als er knapp ein Jahr alt war ;-)

 

Von vielen Müttern und Vätern bekomme ich immer wieder das Feedback, dass die Sauerei, die Kleinkinder beim Essenlernen machen, eine Horrorvorstellung für sie ist. Für mich persönlich war es schon immer eine Freude, meinem Sohn dabei zuzusehen, ich gebe ihm alle Möglichkeiten zu lernen und zu genießen. Dabei habe ich die Sauerei zu Beginn gerne in Kauf genommen… Auch das geht vorbei! Mittlerweile, mit 2,5 Jahren, landet so gut wie nichts mehr am  Boden. Die Geduld hat sich also ausgezahlt. ;-) 

 

Wenn wir unterwegs sind, habe ich natürlich schon immer auf ein etwas „gesiteteres“ Essen geachtet. Es macht nicht viel Spaß bei Freunden zu sitzen und das fremde Esszimmer mit Babybrei zu versauen. Vor allem, wenn die Freude vielleicht keine Kinder haben! Hier kommen Snacks zum Einsatz, die handlich sind zum Halten und Beißen. Wie er noch ganz klein war, habe ich gerne Speisen mitgenommen, die ich meinem Sohn aus einem gewöhnlichen Schraubglas oder einem Thermobehältnis mit einem Löffel füttern konnte. Im Allgemeinen versuche ich, Plastik zu vermeiden und verwende daher Schraubgläser am allerliebsten – auch für unterwegs und zum Aufbewahren.

 

Snacks unterwegs aufwärmen

Mir ist das Wärmen der Mitte meines Kleinen super wichtig. Die TCM sagt, dass die Mitte, der gesamte Verdauungstrakt, vor allem bis zum dritten Lebensjahr gut aufgebaut werden sollte. Und das könne wir mit gekochten und warmen Speisen machen. Die Mitte unserer Kleinen ist ab der Geburt sehr, sehr empfindlich auf Kaltes und Rohes. Schnell rinnt die Nase, es wird gehustet, und im schlimmsten Fall stehen Dauerschnupfen und ständige Nebenhöhlen- und Ohrprobleme auf der Tagesordnung.

Deshalb empfehle ich vor allem ganz kleinen Kindern keine kalten Speisen zu geben. Direkt aus dem Kühlschrank sowieso nie! Zimmertemperatur ist vieles völlig ok, aber Gemüsesticks oder ausgekühlte Suppe, Gemüsebreie oder Getreide schmecken kalt nicht besonders gut und wirken thermisch kühlend.

 

Daher finde ich die gewöhnlichen Schraubgläser so praktisch. Darin können z.B. Gemüsesticks mit heißem Wasser wunderbar erwärmt werden. Heißes Wasser hat man mit den ganz Kleinen sowieso immer in der Thermoskanne mit, bzw. bekommt man es an jeder Ecke ohne Probleme.

 

Für mich kommt das Aufwärmen in der Mikrowelle grundsätzlich nicht in Frage. An dieser Stelle bitte ich euch, auf Grundsatzdiskussionen zum Thema Mikrowelle in den Kommentaren zu verzichten. Es gibt eine Fülle an Information dazu im Netz und jeder kann sich seine eigene Meinung bilden. Wir leben bestimmt schon 10 Jahren ohne Mikrowelle und das finde ich gut so.

In keinem einzigen Restaurant wurde meine Bitte, den Babybrei in einem Topf am Herd aufzuwärmen, abgelehnt. Noch nie! Ja, es gab schon mal den einen oder anderen komischen Blick, aber das ist mir völlig egal. Für gewöhnlich bleibt uns das Aufwärmenlassen ohnehin erspart, weil wir warmes Essen wie Brei, Suppe oder Getreide in einem Thermobehältnis mitnehmen. Diese hier* kann ich aus eigener Erfahrung besonders empfehlen.

 

Saisonale Snacks für Kleinkinder und die thermische Wirkung nach der TCM

In der 5 Elemente Ernährung nach der TCM wird jedem LEBENSmittel eine thermische Wirkung zugeordnet. So ist z.B. Fleisch grundsätzlich erwärmender als Gemüse, gekochtes Getreide ist erwärmender als Milchprodukte und zu Kompott verarbeitetes Obst ist erwärmender als rohes Obst.

 

Zudem kommt in der Lehre der TCM auch der thermische Aspekt der 4 Jahreszeiten hinzu. So werden vor allem in den kalten Wintermonaten aber auch an kühlen Sommertagen wärmende Speisen empfohlen. Für Babys und Kleinkinder gelten thermisch warme LEBENSmittel und Speisen als Fundament und Basis, um ihr von Natur aus kaltes Bäuchlein und ihr schwaches Verdauungsfeuer aufzubauen. Das ist besonders in den ersten drei Lebensjahren sehr wichtig. 

 

Halten wir uns an die Saisonalität und wenn möglich auch an die Regionalität unserer LEBENSmittel, dann sind wir auf auf einem guten Weg. Die kühlenden Erdbeeren und Südfrüchte brauchen wir im Winter genauso wenig wie die thermisch abkühlenden Tomaten, Gurken oder Zucchini. Grundsätzlich ist es viel besser, Gemüse wie Fenchel, Karotten, Pastinaken oder Kürbis zu wählen. Kombiniert mit Getreide wie Reis, Hirse, Polenta oder Couscous, etwas Hülsenfrüchten und immer wieder, mal ein bisschen Fleisch ist für unser aller Mitte wohltuend und aufbauend.

 

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Die besten Snacks nach den 5 Elementen der TCM für Kleinkinder

Vorweg ein Dankeschön an alle meine Follower auf Facebook und Instagram, die ihre Erfahrungen und Rezepte mit mir geteilt haben, sodass ich sie in diesem Blogartikel integrieren konnte! Der Artikel darf gerne auch zukünftig wachsen – Solltest du also tolle Snackideen haben, dann rein damit in die Kommentare!

 

Passe die Snacks an dein Kind, an seine Vorlieben, aber auch an seine körperliche Entwicklung an. Wie viele Zähne hat es schon? Wie geht es ihm motorisch mit dem Greifen?

 

Gemüsebrei (mit Getreide)

Der Brei funktionierte als Snack im Babyalter bei uns sehr gut. Das ist wohl eines der bekömmlichsten, wohltuendsten Speisen für Babies – so sie gerne Brei essen, denn nicht jedes Baby liebt Brei – und sie haben etwas wirklich Warmes, Gekochtes im Bäuchlein.

 

Für mich haben sich diese Thermobehältnisse* zum Mitnehmen bewährt, die es in unterschiedlichen Größen gibt.

 

Ich verwende saisonales Gemüse wie Fenchel, Karotten, Pastinaken, Brokkoli, (Süß-)Kartoffeln und Kürbis. Wenn es dann wärmer wird, ergänzen Zucchini, Auberginen und etwas Gurken oder Tomaten den Speiseplan.

 

Die Konsistenz vom Brei lasse ich gerne etwas sämiger, verdünne ihn aber ab und an mit etwas heißem Wasser zur Suppe, wenn ich Getreide dazugebe. Getreide macht die Suppe nährender. Für die Zubereitung eines Getreidebreis verwende ich gerne Reis, Hirse, Polenta, Couscous oder Gerste.

 

Den Brei koche ich von Beginn an mit diesem Dampfgarer und Mixer in einem*, der sich bei uns super bewährt hat und für mich extrem zeitsparend ist. Selbstverständlich kannst du das Gemüse auch in einem Topf kochen oder mit einem Dampfeinsatz dünsten und anschließend mit einem Stabmixer pürieren!

 

Gemüsesticks

Bei uns haben sich recht schnell Gemüsesticks bewährt. Und sie bewähren sich immer noch! Schnell gekocht oder dampfgegart lassen sie sich in einem Schraubglas mitnehmen und mit heißem Wasser überall erwärmen.

 

Mein Sohn liebte schon als Baby Süßkartoffeln, wobei das Essen damals ziemliche Aufmerksamkeit meinerseits verlangte, wenn wir irgendwo waren, wo keine Sauerei erwünscht war. Karotten zergatschen nicht so leicht, mein Sohn hat sie sehr gerne mögen, und sie sind viel sauberer zu essen. Auch Pastinaken, Kürbis oder Fenchel bieten sich wunderbar zum Mitnehmen an.

 

Apfelspalten

Geschält, entkernt und in Spalten geschnitten ist er DER Klassiker unter den Snacks für (Klein)kinder. Ich achte bei rohem Obst immer darauf, dass ich es meinem Sohn nicht gerade dann anbiete, wenn er mit einer Erkältung zu kämpfen hat, verschleimt oder verschnupft ist, oder wenn die Wetterverhältnisse ungünstig, kalt, feucht und windig sind. Da stehen dann ausschließlich wärmende und gekochte Speisen am Plan – auch unterwegs.

 

Kompott

Einer der Lieblingssnacks von fast jedem Kind… und auch von uns Erwachsenen, wenn wir es uns regelmäßig gönnen würden 😉 Obst zu waschen, gegebenenfalls zu schälen und zu entkernen, es zu schneiden und in etwas Wasser weichzukochen, bzw. es weichzudünsten, das ist eine Arbeit von nicht mehr als 15 Minuten. In ein Kompott muss nicht mehr hinein als Frucht und etwas Wasser.

 

Kompott ist aus Sicht der TCM viel bekömmlicher als rohes Obst. Sollte dein Kind also eine schwache Mitte, Verdauung und Immunität haben, dann achte unbedingt darauf, dass sein Obst gegart ist. Für Kompott eigenen sich so gut wie alle Obstsorten: Äpfel und Birnen klassischerweise, aber auch Pfirsiche, Marillen und Kirschen. Sie sind thermisch erwärmend und optimal für Kinder, die oft erkältet sind.

 

Eine Prise Kardamom im Kompott eignet sich für Kinder vor allem dann, wenn sie zu Schnupfen neigen oder oft erkältet und verschleimt sind.

 

Hier findest du ein Rezept für Apfelkompott, das du individuell abwandeln kannst.

 

Porridge

Porridge hatte ich bereits vor meiner Karriere als Mama gerne in einem Schraubglas als Nachmittagssnack mit dabei. Es schmeckt bei Zimmertemperatur wunderbar und lässt sich, je nach Alter deines Kindes, mit geriebenen Äpfeln, geschnittenen Trockenfrüchten, gehackten Nüssen oder Samen verfeinern. Auch einen Löffel Nussmus kannst du einrühren und nährst so das Yin und die Substanz deines Kindes. Mit Nussmus empfehle ich trotzdem immer sparsam umzugehen, weil sie sehr schnell verschleimend wirken können.

 

Da das Porridge im Glas etwas fester wird, weil das Getreide noch mehr Flüssigkeit aufsaugt, ist es Babies auch unterwegs leicht zu füttern. Und ab einem gewissen Alter können die Kleinen es schon selbst auslöffeln.

 

Wie ich ein Porridge zubereite, kannst du in diesem Blogartikel nachlesen:

„Beikost | Wenn Mama und Baby beginnen, dasselbe zu essen“

Wenn du möchtest, kannst du dir auch dieses Anleitungsvideo anschauen, in dem ich zeige, wie schnell ein Porridge zubereitet ist.

 

“Misch-Masch-Brei”

Ich liebe es, meine Restln zu verwerten und mag nichts weniger, als Essen wegzuwerfen. Das klingt jetzt vielleicht “interessant” für dich, aber glaube mir: Die (meisten) Kinder lieben ihn: den “Misch-Masch-Brei”.

 

Sind dir Suppe, ein Gemüsebrei, Getreide oder Porridge übrig geblieben? Dann kannst du es miteinander vermischen und in einem Thermobehältnis mitnehmen. Ich mische gerne Getreide unters Porridge oder gebe das Getreide in eine Suppe. Aber auch ein Gemüsebrei kann lecker mit Porridge schmecken. Ja, auch wenn das Porridge mit Obst und Trockenfrüchten süß zubereitet wurde, kann es mit Karotten-, Pastinaken-, Süßkartoffel-, Roten Rüben-, oder Kürbisbrei lecker schmecken.

 

Pancakes

Die klassischen Pancakes, Pfannkuchen oder Palatschinken ganz einfach mit Mehl, Ei, Milch zubereitet eignen sich perfekt zum Mitnehmen. Vor allem, wenn die Kleinen gerade mit dem Selberessen beginnen, sind Pancakes super zum Halten und selber Verschmausen. Palatschinken sind aus Sicht der TCM übrigens eine ideale Alternative zu Brot… siehe weiter unten mehr Infos dazu.

 

Um auf das vorige Thema des Restlessens zurückzukommen: Ich verarbeite gerne Gemüsebrei, Gemüsesuppen und Porridge in Pancakes. Vor allem bei Kindern, die Gemüse verweigern, ist diese Zubereitungsart eine perfekte Möglichkeit, um ihnen etwas Gemüse “unterzujubeln”. Hier findest du das Rezept dazu mit einigen Ideen: „Rezept | Pancakes aus Suppe“

 

Kuchen

Keine Angst vor Kuchen! Wenn notwendig, kann man ihn auch ohne Zucker und Weizenmehl, mit frischem Obst, Gemüse und Trockenfrüchten zubereiten. Ich empfehle, zumindest am Wochenende Kuchen zu backen, denn das hält auch uns Eltern von der Naschlade fern. Und so ein selbstgebackener Kuchen, der in der Wohnung duftet, unser Yin und unsere Substanz nährt und unseren Kindern schmeckt, was gibt es Besseres.

Hier findest du ein Kuchenrezept, auf das ich gerne zurückgreife und individuell abwandle: „Karottenkuchen aus der Box“ kann auch zu einem Rote Rüben Kuchen (Rote Bete), Kürbis oder Zucchini Kuchen werden.

 

Muffins

Was für Kuchen gilt, gilt auch für Muffins. Sie sind sogar noch praktischer zum Mitnehmen und können ebenso mit frischem Obst, Gemüse, Trockenfrüchten und Nüssen gebacken werden.

Ein Muffinsrezept habe ich in diesem Blogbeitrag für dich, in dem es um Die beste Jause für starke Schulkinder geht.

 

Brownies

Ich bin gerade am Experimentieren mit ein paar Brownie-Rezepten. Welches uns allen, vor allem meinem Sohn, sehr gut schmeckt, ist das mit Süßkartoffeln. Aber Achtung! Im folgenden Rezept habe ich gehackte Nüsse beigemischt, mit denen du, je nach Alter deines Kleinkindes, unbedingt aufpassen musst! 

REZEPT | Schokobrownies aus Süßkartoffeln

 

Maroni

Im Winter ist es einfach, da gibt es Maroni bei uns in Wien an jeder Ecke. Aber auch unter dem Jahr kannst du diesen kostbaren Snack in vorgegarter und abgepackter Variante kaufen.

 

Diese Rezept-Ideen hier können sehr gerne um weitere Snacks zum Mitnehmen wachsen. Schreibe mir deine Lieblingssnacks in die Kommentare!

Ich freue mich sehr darüber und füge sie gerne hinzu, wenn ich sie aus Sicht der TCM passend finde.

 

Welche Snacks für Kleinkinder ich nicht empfehle

An dieser Stelle möchte ich auch auf gängige Snacks eingehen, die ich aus Sicht der TCM Ernährung nicht empfehle und dir erklären, warum sie für dein Kind nicht optimal sind.

 

Brot und Gebäck

In den meisten Haushalten wird jeden Tag mehrmals Brot gegessen. Brot, vor allem Vollkornbrot mit vielen Körnern, gilt nach der westlichen Ernährungslehre als sehr gesund und empfehlenswert. Das sieht die Traditionelle Chinesische Medizin ganz anders und rät dazu, Brot auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Kommerziell erzeugtes Brot, aus billigem, veränderten Weizen, Brot das meist zu viel Salz und unzählige Zusatzstoffe enthält, belastet unsere Mitte und begünstigt die sogenannte Nässe (Schlacken und Ablagerungen im Körper). Völlegefühl, Blähbauch, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche oder Gewichtszunahme sind die Folge.

 

Vor allem die Bäuchlein unserer Kinder sollten wir nicht mit Brot vollstopfen und Brot so weit wie nur irgendwie möglich reduzieren. Gekochte und bekömmliche Speisen sind das, was den Bäuchleins unserer Kinder am meisten gut tut. Anstatt Brot können es zum Beispiel Polentaschnitten sein. Die lieben nicht nur die Kleinen.

 

Wenn wir Brot als Snack mitnehmen, dann ist es Mischbrot, also Brot aus gemahlenem vollwertigem Korn. Da wir sehr wenig Brot essen, und es auch in hervorragender Qualität kaufen, überlebt es bei uns einige Tage, wird dann auch etwas härter, und das ist dann auch das bekömmlichste Brot. Wenn uns Brot komplett hart geworden ist, dann werfe ich es nie weg, sondern lasse es komplett trocknen, schneide es dann in Würfel und verwende es für Laibchen oder als Einlage in eine Suppe.

 

Wurst und Käse

Auch Wurst und Käse erzeugen Nässe in den Bäuchleins unserer Kinder. Wurst begünstigt aus Sicht der TCM auch Hitze. Unsere Kleinen, die sich im Wachstum befinden, die mit den Zähnen oder mit ersten Kinderkrankheiten kämpfen, haben so schon genug mit Hitze zu tun.

 

Wurst ist mittlerweile ein Abfallprodukt geworden, in dem viel zu viele Innereien verarbeitet werden (können toxische Hitze erzeugen), und die oft extrem gesalzen ist. Beides fördert weder die Gesundheit deines Kindes noch deine eigene.

 

Rohes Gemüse

Wenn die Kinder schon etwas größer sind, sich das Verdauungs-Feuer bereits gut aufgebaut hat, wenn sie nicht erkältet, verschleimt oder ständig müde und antriebslos sind, und wenn ausreichend gekochte Mahlzeiten gegessen werden, dann kann auch gerne rohes Gemüse als Snack angeboten werden. In allen anderen Fällen rate ich aus Sicht der TCM davon ab und empfehle es vorher zu dämpfen oder im Backrohr zuzubereiten.

 

Hirsestangerl, Reiswaffeln und Co.

Ich war immer heilfroh, dass mein Sohn nie auf den Gedanken gekommen ist, nach einem Hirsestangerl zu verlangen, wenn er ein anderes Kind damit gesehen hat. Er ist ganz gierig auf sein farbenfrohes Obst und Gemüse.

 

Den Satz von einem meiner Lehrer werde ich nie vergessen: “Bevor ich Reiswaffeln esse, esse ich lieber Papier!” Diese beliebten Kindersnacks enthalten viel, viel, viel zu viel Salz, die die kleinen Nieren unserer Kinder belasten können. Außerdem sind sie staubtrocken, entziehen dem Magen und dem Verdauungstrakt kostbare Körpersäfte und wirken allgemein austrocknend.

 

Joghurt

Wenn viel Hitze durchs Zahnen da ist, bei Kinderkrankheiten, Fieber oder bei großer Sommerhitze, dann kann etwas Joghurt wunderbar kühlend wirken. Die meisten Kinder bekommen aber fast täglich Joghurt – egal ob Sommer oder Winter, egal ob sie erkältet oder verschleimt sind. Joghurt, und vor allem jenes aus Kuhmilch, ist sehr stark verschleimend.

 

Bananen

Bananen sind Südfrüchte, sie wachsen in heißen Gegenden und sie sind thermisch kalt. Außerdem wirken Bananen schnell verschleimend, wenn zu viele davon gegessen werden. Mache Bananen also zu einem seltenen Leckerbissen für dein Kind und nicht zur täglichen Jause. Und schon gar nicht Bananen mit Joghurt kombinieren, wenn dein Kind verschleimt, verschnupft und erkältet ist.

 

Quetschis

Diesen neuen Trend finde ich persönlich erschreckend, denn der Müll, der damit produziert wird, ist enorm! Mittlerweile gibt es auch Quetschi-Sackerl zum Selberbefüllen, Auswaschen und Wiederverwenden. Das ist bestimmt eine gute Alternative, doch trotzdem hoffe ich, dass dieser Trend an meiner Familie vorbeizieht.

 

Süßigkeiten

Auch wenn ich gerne nasche, oder vielleicht gerade weil ich gerne nasche, haben wir ab der Geburt unseres Sohnes alle Süßigkeiten wie Schoko, Kekse oder Pralinen aus unserer Wohnung verbannt. Es gibt sie bei uns einfach nicht, mein kleiner Sohn sieht mich nicht den ganzen Tag lang naschen, und ich komme auch nicht in Versuchung ständig in die Schokolade zu greifen oder Süßigkeiten als schnellen Snack mitzunehmen.

Süßigkeiten sind bei uns aber auch nie verboten. Sie sind einfach nie Thema. Sie sind keine Belohnung, und dienen auch nicht als Druckmittel für Bestrafungen. Wenn wir irgendwo sind, wo es Süßigkeiten gibt, dann darf mein Kleiner gerne auch mitnaschen. Als er noch ein Baby war, und eigentlich auch bis zu seinem zweiten Geburtstag, habe ich alle Süßigkeiten dankend abgelehnt und gesagt, dass er sowas noch nicht isst. Klar, irgendwann geht das nicht mehr. Sein enttäuschter und vorwurfsvoller Blick hat mir dann irgendwann deutlich zu verstehen gegeben, dass er sehrwohl gerne einen Keks essen würde… oder zwei 😉

 

 

Diesen Artikel habe ich geschrieben um dir ein paar Ideen zu geben. Viele Snacks kennen wir bereits aus unserer Kindheit, oder sie gelten in der westlichen Ernährungslehre als sehr gesund für unsere Kleinen. Das Wissen um die Thermik aller unserer LEBENSmittel, um die Wirkung der Speisen und Snacks auf die Mitte und das Baucherl deines Kindes, unterstützt dich hoffentlich dabei, den einen oder anderen Snack zu überdenken oder abzuwandeln, damit er bekömmlicher wird oder erwärmender wirkt.

Keinesfalls möchte ich dir Druck mit diesem Blogartikel machen, oder ein schlechtes Gewissen erzeugen! Ich möchte dich motivieren das Wissen nun umzusetzen und damit die Gesundheit und Vitalität deines Kindes zu unterstützen 💚

 

 

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Über die Autorin – Anna Reschreiter

Ich bin Anna Reschreiter, und ich zeige dir, welche unglaublich geniale Wirkung die einfachsten LEBENSmittel auf deine körperliche und geistige Gesundheit haben können – und wie du dieses Jahrtausende alte Wissen schlau für dich nutzen kannst. Einfach und alltagstauglich!

Ich bin Ernährungsexpertin nach den 5 Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), Bloggerin, Autorin, Vortragende mit Leidenschaft.

Auf meiner Online Plattform www.annatsu.at ist es mir eine Herzensangelegenheit zu vermitteln, dass die TCM Ernährung einfach, alltagstauglich und für jeden anwendbar ist.

Meinen Blog lesen mittlerweile monatlich mehr als 30.000 Personen. Das kostbare Wissen um die TCM Ernährung vermittle ich nicht nur in meinen Blogartikeln, sondern auch in themenspezifischen eBooks, in Vorträgen und in Webinaren.

Und nun auch im eigenen Podcast „High 5 für deine gesunde Ernährung“, der auf iTunes, Spotify, Stitcher und YouTube gehört und gerne abonniert werden kann.

Der TCM Durchstarterkurs zählt bereits mehr als 1.600 TeilnehmerInnen und 2018 haben sich die Tore der TCM Jahresakademie geöffnet. 2019 haben sich hunderte Menschen Detox OHNE Diät angeschlossen und tauschen sich nun in einer wunderbar positiven und motivierenden Gruppe aus.

Meine Leidenschaft gehört meiner Arbeit und meinem Unternehmen, dem Experimentieren in der Küche, Essen und Genießen, Spaß am Sport und geistiger Bewegung. Mein Herz gehört meinem kleinen Sohn und meinem Mann, mit denen ich am Stadtrand von Wien wohne und das Leben genieße.


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